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Archiv für November 2008

PostHeaderIcon Einkommensschere

Die Schere zwischen hohen und niedrigen Einkommen klafft immer weiter auseinander. Dabei ist das nicht erst seit gestern bekannt. In den Medien wird seit Jahren immer wieder darüber berichtet. Besserverdiener hat es schließlich immer schon gegeben. Doch so stark wie derzeit haben die Einkünfte noch nie auseinander gelegen. Und das macht sich durchaus auch in Einzelhandel, und Hotelgewerbe bemerkbar. Einerseits haben die Luxustempel durchaus immer mehr Zuspruch, weil immer mehr gut verdienende sich luxuriös teure Einkäufe leisten können. Im Gegenzug sind immer mehr Geringverdiener darauf angewiesen, bei Discountern einzukaufen oder sogar von caritativen Einrichtungen mit Dingen des Alltags versorgt zu werden. Dass das sich besonders in den Umsätzen des mittleren Einzelhandels und anderer mittelständischer Betriebe niederschlägt, darüber muss nicht lange nachgedacht werden. Und die Abrechnung der Kasse macht dem Einzelhändler jeden Tag aufs neue deutlich, dass Gutverdiener gern im Feinkostgeschäft einkaufen und Geringverdiener den Discounter bevorzugen müssen. Da stellt es sich für den Mittelstand fragwürdig dar, ob investiert werden soll oder nicht. Sicher ist es mancherorts sinnvoll oder gar dringend vonnöten, dass Geschäftsausstattung und Kassensysteme renoviert oder neu angeschafft werden müssen. Aber das ist nicht immer finanzierbar oder mangels Umsatzstabilität sogar ausgeschlossen. Doch nicht nur im sind die Differenzen zwischen Gut- und Geringverdienern spürbar. Auch und müssen sich umstellen. Sicher sind Edelrestaurants und Imbiss-Buden schon vom Angebot her Welten weit auseinander. Daher dürfte in der die Umstellung nicht ganz so problematisch sein. Aber die Hotellerie dürfte sich enormen Neuerungen gegenüber sehen. Obwohl auch hier die Luxusherbergen wohl schon seit Jahren in die richtige Richtung gedacht und gehandelt haben. Denn Gutverdiener stören sich nicht wirklich an wirtschaftlichen Krisen, weil sie finanziell in der Regel ohnehin ein gutes Polster haben und nicht auf Preise achten müssen. Aber preiswertere Hotels müssen schon etwas bieten, um auch Geringverdiener anzulocken, die sich den Urlaub schon mit erheblicher Anstrengung zusammensparen müssen. Da ist es im mittelständischen wie in der preiswerten Hotelkategorie durchaus wichtig und sinnvoll, in höhere Qualität der Einrichtung zu investieren, auch wenn es langwieriger zu finanzieren ist. Denn auch Geringverdiener haben den Wunsch nach gewissen Standards und auch ein (wenigstens moralisches) Recht darauf. Denn in bezahlbaren aber schick eingerichteten Hotels ist Urlaub angenehmer zu verbringen als in einer schmuddeligen Absteige. Zu einer guten Ausstattung gehört auch ein adäquates . Gerade im Hotelbereich macht ein umfangreiches Kassennetzwerk auch Sinn. Denn damit kann nicht nur dem Gast eine detaillierte Buchungsbestätigung mit anschließender Rechnungsstellung geboten werden. Auch Verknüpfungen zu Küche, Personalplanung und Warenbestellung sind äußerst sinnvoll zu nutzen. Alles in allem wäre auch gewährleistet, dass die Buchhaltung des Hauses immer die aktuellen Werte für die Verbuchung zur Verfügung hat.

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Das Nichtraucherschutzgesetz ist Ländersache, darum etappenweise in Kraft getreten und nicht bundeseinheitlich formuliert. Seit Mitte diesen Jahres ist das Gesetz nun also in allen Bundesländern amtlich. Die unterschiedliche Formulierung der einzelnen Länder ist speziell dahin verwirrend, dass Ausnahmen vom Rauchverbot in fast jedem Bundesland anders geregelt sind. So dürfte die Kontrolle der Einhaltung für die Behörden ebenfalls aufwändig sein und mit erheblichen Mehrkosten die öffentlichen Kassen zusätzlich belasten. Doch auch Klagen von Nichtrauchern gegen die Ausnahmen bei Landesverfassungsgerichten dürften Gerichts- und Landes- Kassen zusätzlich belasten. Dass das Nichtraucherschutzgesetz aber auch ohne Klagen der finanzielle Einbußen beschert, ist keine Frage. Denn viele Raucher statten der seltener einen Besuch ab, als vor Inkrafttreten des Nichtraucherschutzes. Auch sind die selteneren Besuche sehr viel kürzer. Denn saß man vormals nach dem Essen noch auf einige weitere Getränke mit Zigarette zusammen, so gehen die Raucher relativ zügig nach dem Essen wieder. Dass Nichtraucher im Gegenzug häufiger ausgehen, wiegt den Verlust durch ausbleibende Raucher nicht auf. Und das macht sich in jedem Fall auch in der des Gastronomen bemerkbar. Da nutzt es ihm auch nicht, sein Lokal thematisch passend eingerichtet zu haben oder mit modernsten Kassensystemen ausgestattet zu sein. Weniger Gäste bedeuten schlichtweg weniger Umsatz bei gleichen oder sogar steigenden Ausgaben. Doch auch Arbeitsplätze sind durch sinkende Umsätze bedroht. Und das wiederum macht sich im Rest der Wirtschaft bemerkbar. Denn Arbeitslose haben geringere Einkünfte und können nicht mehr so viel einkaufen. Also bleiben auch im Handel die leer. Klar, nicht alle Arbeitnehmer sind in der Gastronomie beschäftigt. Aber wenn hier Arbeitsplätze wegfallen, dehnt sich das möglicherweise auf andere Branchen aus. Sinkende Umsätze machen sich wie im Schneeballsystem dann früher oder später überall bemerkbar. Wenn die Einnahmen in der des Gastronomen weniger werden, kann er weniger bei seinem Getränkelieferanten nachkaufen. Bei dem wiederum gehen dann auch die Umsätze zurück. Und so ist es ein Teufelskreis, dass Zulieferer in jeder Branche vom Abnehmer und wiederum davon Arbeitsplätze abhängig sind. ist meiner Meinung nach als Gedanke des Arbeitsschutzes durchaus klasse. Andererseits sind aber auch Arbeitsplätze gefährdet, was sich wiederum bei der täglichen Kassenabrechnung des Unternehmens bemerkbar macht. Genauso wie bei den Gehältern der Arbeitnehmer und somit in deren Haushaltskasse. Auch vor Inkrafttreten des Nichtraucherschutzes haben sich Raucher wie Nichtraucher dafür oder dagegen entschieden, der einen Besuch abzustatten. Und auch Arbeitnehmer der Branche haben sich für den jeweiligen Beruf entschieden. Warum muss dann diese Entscheidungsfreiheit von Gesetzes wegen geregelt werden? Das beeinflusst speziell in der erheblich die Umsätze und führt zu spürbaren Defiziten in den der Gaststätten.

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