Archiv für März 2009
Fanshops und Registrierkassen
Der Textilhandel ist in verschiedene Unterbereiche einzuteilen. Mir fallen da als erstes die Fachgeschäfte für Kinderkleidung, Damenmoden und Herrenausstatter ein. Zum Textilhandel gehört aber auch Werbetextilien (z.B. bedruckte Basecaps) und, ich glaube, auch Stoffe in Handarbeitsgeschäften. Textilhändler, die auf kundeneigene Wünsche eingehen, haben allerlei individuelle Angebote. Führende Textil-Großhändler bieten ein breites Sortiment im textilen Bereich. Von Markenwaren für Werbung über Beruf bis hin zur Freizeit kann für den kleinen und den großen Bedarf alles geliefert werden. Werbetextilien zum Beispiel können wie gesagt Basecaps sein, die mit dem Firmenlogo bedruckt ein zeitloser Werbeträger sind. Auch Shirts können mit Werbedrucken versehen werden. Mit einer Abnahme von mindestens 1.000 Stück, wirbt ein Textilgroßhändler, sei man in der Lage, dem Kunden beinahe jedes gewünschte Shirt zu produzieren. Es kann aus verschiedensten Farb-, Stoff- und Konfektionslinien ausgesucht werden, und der Händler bietet einen guten Preis. Werbetextilien sind einerseits von Unternehmen als Werbegeschenke an deren Kunden zu nutzen. Andererseits sind auch Fanartikel von beispielsweise Sportvereinen oder Bands aus der Musikbranche Werbetextilien. Fanshops können also auch über Textilgroßhändler teilweise ihre Waren wie zum Beispiel Shirts, Schals und Decken, beziehen. Der Textilgroßhändler hat möglicherweise keine Kasse in Gebrauch. Jedenfalls kann ich mir vorstellen, dass bei Abnahmemengen ab einer bestimmten Grö0enordnung Kassen auch gar nicht genutzt werden müssen. Der Kunde kann seine Waren persönlich abholen, aber auch über den Postweg zugeschickt bekommen. Der zu zahlende Betrag wird mit einer Rechnung ausgewiesen und dann meist per Banküberweisung gezahlt. Fanshops hingegen sind natürlich mit einer Kasse ausgestattet. Denn die Kunden kaufen hier in “haushaltsüblichen” Mengen, die dann bar gezahlt werden. Wenn der Fanshop ein eigenständiger, entweder inhabergeführt oder einem Verein zugehörig, Laden ist, reicht natürlich eine Registrierkasse aus. Netzwerkfähige Registrierkassen können die Umsätze mit ihrer Kassensoftware dann natürlich auch an die Computersoftware eines Vereins übermitteln, der diese Umsätze dann in seiner Bilanz mit aufführt. Fanshops können natürlich auch in einem Verbund zusammenarbeiten womit sie die Möglichkeit haben, Fanartikel in so großen Mengen zu erwerben, dass sie einen unschlagbaren Preis dafür bekommen. Dieser Preis kann dann natürlich an die Kunden weitergegeben werden. Im Verbund zusammengeschlossene Fanshops können natürlich jeder für sich mit einer Registrierkasse die Umsätze abrechnen. Aber vorteilhaft wäre es, mit Netzwerkkassen zu arbeiten. Denn über die leistungsfähige Kassensoftware einer Netzwerkkasse können die Shops Informationen austauschen. Man kann sich gegenseitig mit Waren aushelfen, oder auch in einem Bestellformular Fanartikel gemeinsam beim Großhändler bestellen. Jedenfalls sind Kassen in Fanshops nötig, um unnötige manuelle Arbeiten wie die Erstellung von Belegen einsparen zu können. Ob also eine Registrierkasse, eine Netzwerkkasse oder ein Kassensystem mit entsprechender Kassensoftware im Fanshop als Kasse genutzt wird, hängt auch hier von der Betriebsgröße, dem Umsatzvolumen und davon ab, ob es ein Einzelgeschäft oder ein Filialunternehmen ist. Eine Kasse ist aber auch im Fanshop allemal ein muss, um die Verkäufe in der betrieblichen Buchhaltung verarbeiten zu können.
Tags:Einzelhandel, Kasse, Kassen, Kassensystem, Netzwerkkasse, Netzwerkkassen, Registrierkasse, RegistrierkassenVerwandte Artikel
Kassensystem und bewusst einkaufen
Übergewicht und Einkaufen und falsches Essen, das sind doch Schlagworte die uns allen irgendwie bekannt vorkommen, oder? Klar wissen wir inzwischen, dass man hungrig besser nicht einkaufen geht. Denn dann wird garantiert mehr gekauft als nötig. Eine weitere Einkaufshilfe ist der Einkaufszettel. Dann muss man nicht lang überlegen, was alles daheim fehlt. Also der ultimative Einkaufstipp: ohne Hunger aber mit Zettel einkaufen gehen. Woher denn letzten Endes unser Übergewicht rührt will eine Studie herausgefunden haben und nennt die Entwicklungsgeschichte als Grund. Die Evolution hinkt hinterher: Früher haben die Menschen bei Hunger gegessen bis alles weg war. Wer wusste schon wann es das nächste gab. Und außerdem wurde die aufgenommene Energie ja auch wieder verbraucht. Und das ist unser heutiges Problem: wir führen unserem Körper mit der Nahrung mehr Energie zu als wir sie verbrauchen. Also ist klar, woher das viele Übergewicht kommt, oder? Die Sportbranche hat sich dahin entwickelt, dass eben auch auf die Übergewichtigen eingegangen wird. Sportstudios machen wohl derzeit richtig gute Umsätze. In aller Regel werden die Monatsbeiträge von den Mitgliedern allerdings bargeldlos per Überweisung gezahlt, eine Kasse ist in vielen Sportstudios nicht zu finden. Es könnte in kleineren Studios vielleicht eine Geldkassette geben, wo kleine Beträge für ausgeschenkte Fitnessgetränke aufbewahrt werden. Gut, einige Sportstudios sind vielleicht mit einer Registrierkasse ausgestattet, weil sie beispielsweise die Nutzung einer Sauna oder Sonnenbank anbieten, die separat kostet weil nicht im monatlichen Beitrag für das Sportstudio enthalten. Auch der Sportfachhandel bietet eine große Auswahl an Artikeln für (fast) jede Sportart an. Von der Bekleidung bis zum Zubehör wie Tennisschläger u.a. gibt es eigentlich alles. Ein Sportfachgeschäft ist in aller Regel mit einer Registrierkasse ausgestattet. Die Beträge werden über das Tastenfeld registriert und einzelnen Warengruppen zugeordnet. Sportabteilungen in großen Kaufhäusern sind da mit den im Haus installierten Kassensystemen ausgestattet. Diese Kassensysteme verfügen natürlich über vielerlei Vernetzungen. Es können hausintern alle Abteilungen im Umsatz verglichen werden, die Kassensoftware kann auch produktspezifische Umsätze ermitteln. Das ist mit einer einfachen Kasse und einer Registrierkasse natürlich auch möglich, allerdings auf dem manuellen Weg. Das bedeutet, dass mit der Kassensoftware im Kassensystem sehr viel Zeit zu sparen ist. Und das bedeutet Einsparung von Personalkosten, ohne dass Personal entlassen werden müsste. Die Sportbranche bietet natürlich auch Fahrräder, die individuell angepasst werden können. Aber ein Fahrrad, ob nun für den Sport oder den Gebrauch in der Freizeit und zur Arbeit: Mag sein dass ich mir eins beim Discounter kaufen würde. Aber den Service und Reparaturen würde ich grundsätzlich beim Fahrradhändler meines Vertrauens durchführen lassen. Die Bezahlung dieser Dienstleistung erfolgt tatsächlich an einer ziemlich historischen Registrierkasse. Und das ist ein Punkt, der mir dort so gut gefällt. Eine moderne Kasse, möglicherweise mit Bildschirm und anderem Schnickschnack mag ich mir gar nicht vorstellen.
Tags:Einzelhandel Marketing, Kasse, Kassensystem, Registrierkasse