Archiv für April 2009
Kassensystem in verschiedenen Bereichen
Im Münsterland haben auch Firmen aus der Arbeitnehmerüberlassung enorme Existenzprobleme durch die derzeitige Krise. Bundesweit sind nach Angaben eines Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen etwa dreißig Prozent der Zeitarbeitsplätze abgebaut worden. Insbesondere ungelernte Hilfskräfte haben auch in dieser Branche ihren Arbeitsplatz verloren. Arbeitnehmer mit guten Qualifikationen sind aber auch in der Arbeitnehmerüberlassung stark gefragte Mitarbeiter. Und das der Krise zum Trotz. Aber es ist ja auch in vielen anderen Branchen klar zum Ausdruck gebracht worden, dass Fachleute gerade jetzt eingestellt werden. Auch bei Kassenherstellern sind Fachleute für die Entwicklung gefragt. Da sich nicht nur die Gesetzeslage ständig weiter entwickelt, ist eine ständig aktuelle Kassensoftware für alle am Markt verfügbaren Kassen erforderlich. Ein Kassensystem in einem Warenhaus zum Beispiel benötigt eine Anwendungsmöglichkeit in sehr umfangreichem Stil. In jeder Abteilung ist eine Netzwerkkasse stationiert, welche die jeweils getätigten Verkäufe registriert und zur täglichen Umsatzabrechnung aufsummiert. Diese Daten werden über die Kassensoftware auch für die Konzernbuchhaltung verfügbar gemacht, weil das Kassensystem im Haus mit einer online-Verbindung der Konzernverwaltung alle Daten zur Verfügung stellen kann. Innerhalb der Filiale sind natürlich alle vorhandenen Netzwerkkassen miteinander und mit der Gesamt- Kassensoftware der Filiale verbunden. Das ermöglicht die Betrachtung der Umsätze des Hauses ebenso wie den Vergleich der Abteilungen untereinander. So können Umsätze mit einer modernen Kasse bis ins Detail Ebenso kann mit einem Kassensystem, wie es in Warenhäusern genutzt wird, auch die Erfassung der Arbeitszeiten aller Mitarbeiter getätigt werden. Ein Warenhaus ist bezüglich der Ausstattung mit Kassen und Kassensystemen in aller Regel bestens ausgerüstet. Weitere Nutzungsmöglichkeiten bietet ein Kassensystem für ein Warenhaus auch im Bereich Warenkontrolle, Logistik und Bestellwesen. In der Kassensoftware können Bestellformulare hinterlegt sein, die teilautomatisch und zum Teil manuell über eine Tastatur auszufüllen sind. Über eine Verbindung zu einem Zentrallager oder auch zu Lieferanten in der Region können die Bestellungen dann online übertragen werden.
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Kassensysteme und Kassen in verschiedenen Branchen
In sämtlichen Betrieben mit Bargeldgeschäften sind Kassensysteme oder Registrierkassen sinnvoll. So manche kleine Kneipe kommt auch heute noch wie eh und je mit einer Geldschublade aus, worin die Einnahmen des Tages bis zur Abrechnung verwahrt werden. In Kleingewerbebetrieben wie z.B. einem Kiosk genügt eine einfache Registrierkasse, wie sie vor rund zwanzig Jahren als das modernste Kassensystem auf dem Markt zu bekommen waren. Natürlich entsprechen Registrierkassen den gesetzlichen Notwendigkeiten, sonst dürften sie nicht mehr zur Anwendung kommen. Große Einzelhandelsbetriebe wie Supermärkte und Warenhäuser mit Filialen sind darauf angewiesen, Kassensysteme und Netzwerkkassen mit leistungsfähigerer Kassensoftware zu nutzen. Außer dem Registrieren und Aufsummieren von Verkäufen können und werden hier noch weitere Arbeitserleichterungen genutzt. So werden mit einem Kassensystem meist auch die Arbeitszeiterfassung und die Dienstplanung durchgeführt, ebenso wird auch die Warenwirtschaft über die Kassensoftware überwacht. Der betriebliche Verwaltungsapparat hat ebenfalls Zugriff auf die Netzwerkkassen der Filialen. Die Buchhaltung kann wichtige Vorgänge zeitnah erfassen und verbuchen, die Geschäftsleitung kann anhand der Umsatzdaten erkennen, wie leistungsfähig die jeweilige Filiale ist. Auch in der Hotelbranche und in der Gastronomie sind Kassen-Lösungen erfolgreich im Einsatz. Netzwerkkassen im Kassensystem können wie für den Einzelhandel schon beschrieben Zeiterfassungen und Warenbewegungen verarbeiten. Zusätzlich kann die Kassensoftware für Hotels und Gastronomiebetriebe aber auch die Verwaltung der Wäsche übernehmen und statistisch darstellen, wie häufig jedes Wäschestück genutzt und gereinigt wird. Viele Lösungen für Kassensysteme und Kassensoftware sind branchen-übergreifend sehr ähnlich. Aber für jede Branche werden dennoch getrennte Kassen-Konzepte angeboten die wiederum für jeden Betrieb noch weiter individualisiert werden können. Mobile Kassen sind zwar auch im Einzelhandel zu finden, wo sie Bestellungen und Inventuren unterstützen. Mit einer mobilen Kasse beziehungsweise einem mobilen Scanner werden die Barcodes der Waren erfasst und die zu bestellende Menge wird manuell nachgetragen. Auch bei der Inventur wird der Barcode aller Waren erfasst und die vorhandenen Mengen werden manuell eingetragen. Über eine Funkverbindung oder über einen Steckplatz werden die Daten dann in die Kassensoftware übertragen, wo sie dann mit den statistischen Werten verglichen werden und übereinstimmen sollten. In der Gastronomie stellt eine mobile Kasse für die Servicekräfte eine erhebliche Arbeitserleichterung dar. Die Bestellung wird mit mobilen Kassen aufgenommen und per Funkübertragung gleichzeitig in der Kassensoftware hinterlegt und an einem Bondrucker in der Küche ausgegeben. Hier kann dann sofort mit der Zubereitung begonnen werden. In doppelter Hinsicht verkürzt sich die Wartezeit des Gastes, da zusätzlich der Kellner nicht zur Küche gehen und die Bestellung dort mitteilen muss. Ebenso kann auch mit der Getränkebestellung verfahren werden, weil auch am Tresen ein Bondrucker Bestellungen ausgeben kann, damit an der Schankanlage mit der Getränkezubereitung schneller begonnen wird. Sowohl Einzelhandel als auch Gastronomie und Hotelbranche achten in jüngster Zeit immer mehr darauf, Produkte aus der Region anzubieten. Da ist es ratsam, sofern möglich, über das Kassensystem eine online-Verbindung von der Kassensoftware zur Software des Lieferanten zu installieren. Das verkürzt wiederum Bestellzeiten, die dann nicht per Post unterwegs wären. Mit Produkten aus der Region verkürzen sich natürlich auch die Lieferzeit und der Transportweg, was wiederum Kosten senkt. Das kann dann in niedrigeren Preisen an die Kunden und Gäste weitergegeben werden.
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nicht viele elektronische Kassen auf einer Kirmes
Der Mariä-Geburts-Markt in Telgte ist weit über münsterländer Grenzen hinaus bekannt. Jedes Jahr findet eine Kirmes am Wochenende um den 10. September herum statt. Der jeweilige Dienstag ist als Höhepunkt mit dem allseits sehr geschätzten Pferdemarkt der Anziehungspunkt im Jahresablauf. Allein an diesen Markttagen werden auch in diesem Jahr wieder bis zu 25.000 Besucher erwartet. Vierzehn Fahrgeschäfte werden für gute Laune bei jungen und alten Fans sorgen. Auch Belustigungen wie Schießbuden, Fadenziehen oder Dosenwerfen werden wieder für Unterhaltung und Kurzweil sorgen. Mehr als zwanzig Getränke- und Imbissstände warten mit kulinarischen Köstlichkeiten auf, damit auch der kleine Hunger zwischendurch gestillt werden kann. Am verkaufsoffenen Sonntag des Kirmeswochenendes werden ebenfalls viele tausend auswärtige Gäste erwartet. Ein Bummel über das weitläufige Kirmesgelände wird für Familien sicher ein tolles Erlebnis mit höchstem Unterhaltungswert. Aber auch ein Gang durch die Stadt bietet sich an. Viele Geschäfte bieten an diesem Tag einen Einkaufsbummel der sonntäglichen Art. Ob die Schausteller, Händler und gastronomischen Marktbeschicker alle mit elektronischen Kassen ausgerüstet sind, ist mir nicht bekannt. Aber sicher wird an jedem Marktstand eine Kassette oder ein Schubfach für die Geldaufbewahrung vorhanden sein. Denn auch die Umsätze auf Jahrmärkten sind ordentlich aufzubewahren. Wie es rechtlich mit der Handhabung von Belegen auf Jahrmärkten aussieht, ist mir ebenfalls unbekannt. Als interessierter Laie wüsste ich aber auch nicht, wo ich auf die Schnelle diese Informationen bekommen könnte. Wo aber auf jeden Fall Kassen, Kassensysteme und Registrierkassen genutzt werden, sind die Geschäfte in der Stadt. Dort werden Einkäufe von den Kunden an verkaufsoffenen Sonntagen ebenso an der Kasse bezahlt wie an jedem anderen Tag auch. Ebenfalls die Gastronomiebetriebe sind mit guten Kassensystemen ausgestattet. Nicht nur Registrierkassen in Imbissbetrieben sorgen für eine übersichtliche Abrechnung der Tagesumsätze. Auch mobile Kassen in Restaurants sorgen für Erleichterung bei vielen Arbeitsschritten. Die Bestellung kann mit Mobilteilen eines Kassensystems erfasst und via Funkverbindung parallel zur Küche und zur Kassensoftware übermittelt werden. Für die Großveranstaltung Kirmes bereitgestellten Parkplätze für auswärtige Besucher sind häufig auch gebührenpflichtig. Aber auch hier ist meist kein elektronisches Kassensystem im Einsatz. Meist werden von einer Rolle Parktickets ausgegeben, die gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe zu platzieren sind. Die Anzahl der verkauften Tickets und das eingenommene Geld sollten im Wert miteinander übereinstimmen, so dass die buchhalterische Erfassung dann später über einen PC-Platz getätigt werden kann. Sicher kommt es durch solche Großveranstaltungen örtlich auch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Aber da die Termine lange im Voraus bekannt gegeben werden, kann man sich rechtzeitig darauf einstellen. Auch im öffentlichen Personenverkehr sind insbesondere auf den Strecken der Linienbusse viele Einschränkungen hinzunehmen. Einige Bushaltestellen können nicht bedient werden, Ersatzhaltestellen in erreichbarer Nähe werden eingerichtet. Da Busse schon für den Ticketverkauf mit einer speziellen Kassensoftware ausgestattet sind, können kurzfristige und kurzzeitige Fahrplanänderungen auch hier berücksichtigt werden. Die Kassen in den Bussen können dann eventuelle Fahrpreisänderungen durch die Streckenänderung berücksichtigen und errechnen. Kassensysteme sind also nicht nur in Geschäften und der Gastronomie zu finden. Auch Bus und Bahn sind mit modernen elektronischen Kassen ausgerüstet.
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