Archiv für Mai 2009
Im Handel wird häufig ein Kassensystem genutzt
Im Einzelhandel wird, insbesondere in regionalen und überregionalen Filialunternehmen ein modernes Kassensystem zur Erfassung und Aufrechnung aller Verkäufe genutzt. Als zusätzliche Besonderheit kann mit einem Kassensystem, das über eine leistungsfähige Kassensoftware verfügt, auch die Umsatzentwicklung über individuell festzulegende Zeiträume statistisch und grafisch dargestellt werden. Damit lässt sich erkennen, dass zum Beispiel die derzeitige Einkommenssituation vieler Kunden des Handels und ebenso vieler Gäste in der Gastronomie nicht zum Besten bestellt ist. Ein geändertes Kaufverhalten weg von teuren Markenwaren hin zu preiswerten no-name-Produkten lässt sich ebenfalls über Kassensysteme feststellen. Denn mit der modernen Erfassungsmöglichkeit leistungsfähiger Kassensoftware lässt sich auch statistisch darstellen, welche Preisklassen in welchen Warengruppen bevorzugt werden. So kann mit über Kassensysteme erfassten Umsatzdaten jederzeit das aktuelle Kaufverhalten der Kunden analysiert werden. Allerdings lässt sich statistisch nicht erfassen, wenn Kunden sich von offensivem Verhalten zu motivierter Verkäufer bedrängt fühlen. Da muss dann schon ein freundliches aber klärendes Gespräch geführt werden, damit Verkäufer auch wissen, dass sie etwas verändern können und sollen. Auf Dauer würde auf beiden Seiten sonst Unzufriedenheit herrschen. Beim Kunden darüber, dass der Verkäufer aufdringlich ist, und beim Händler darüber, dass die Umsätze zurückgehen und er nicht weiß warum. Viele Kunden informieren sich intensiv über Waren und Produkte, bevor sie im Einzelhandel den realen Einkauf tätigen. Mit vorab gesammelten Informationen kann man natürlich auch einem aufdringlichen Verkaufsgespräch entgehen. Ob und inwieweit ein Kunde sich schon vorab informiert hat, kann ein Verkäufer nicht so ohne weiteres herausfinden. Aber durch die über Kassensysteme erfassten Daten kann eben das Einkaufsverhalten verschiedener Kundengruppen herausgefunden werden. Dadurch ist es möglich, das Warenangebot entsprechend zu ändern und eventuell auch das Konzept anzupassen. Gerade im Einzelhandel ansässige Filialunternehmen wie Warenhäuser, Elektronik-Discounter usw. nutzen ohnehin leistungsfähige Kassensysteme zur Erfassung aller getätigten Verkäufe. Da die Kassensoftware schon die Umsatzdaten aus jeder Filiale zur Firmenzentrale übermittelt, lässt sich über Kassensysteme natürlich noch viel mehr erfassen und darstellen. So können Arbeitszeiten über Kassensysteme ebenso erfasst werden, wie diese Daten dann auch für die Gehaltsbuchhaltung zur Verfügung stehen. Warenflusskontrollen von der Bestellung über die Lieferung bis zum Verkauf sind zusätzliche Features, die über Kassensysteme geboten und als Daten in der Kassensoftware hinterlegt werden. Da auch die betriebliche Buchhaltung Zugriffsberechtigungen auf die Kassensoftware hat, muss zur Datenverarbeitung nicht zwischen mehreren Systemen gewechselt werden, was natürlich einen erheblichen Zeitaufwand vermeidet und dadurch Personalkosten spart. Hinzu kommt, dass für Zeiterfassungen, Dienstplan-Erarbeitungen usw. keine zusätzlichen Anwendungssysteme angeschafft werden müssen, weil all diese Aufgaben über gute Kassensysteme erledigt werden können. Durch all die vielen Einsatzmöglichkeiten moderner Kassen und Kassensysteme lassen sich also durchaus viele Kosten sparen, die sich natürlich positiv auf das Betriebsergebnis auswirken.
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Registrierkasse im Einsatz
In den verschiedensten Bereichen kann eine Registrierkasse zum Einsatz kommen. Die allseits bekannte Registrierkasse in ihrem volumigen Format ist nach wie vor in vielen Betrieben des Einzelhandels im Einsatz. So ist eine solche Registrierkasse noch bei vielen Bäckern zu sehen, die seit Generationen den Betrieb erfolgreich an einen Nachfolger übergeben können, und mit dieser Registrierkasse wirklich ausreichend versorgt sind, um ihre täglichen Verkäufe aufzurechnen. Auch Kioske und Tante-Emma-Läden sind mit einer herkömmlichen Registrierkasse ausgestattet, weil eben auch hier diese Kasse völlig ausreicht. Noch. Denn seit einigen Jahren geht die Entwicklung von Kassen, Kassensystemen und Kassensoftware so rasant in Richtung Zukunft, dass die bisherige gute Registrierkasse nicht mehr lange wird mithalten können. Die rasante Weiterentwicklung kann man tatsächlich im Handel, aber auch in der Gastronomie und im Hotelwesen gut erkennen. In Supermärkten sieht man seit Jahren keine Registrierkasse mehr, moderne Kassensysteme und Netzwerkkassen mit leistungsstarker Kassensoftware haben hier Einzug gehalten. Schließlich sieht man seit Jahren, dass die Waren überwiegend nur noch mit einem Scanner über den erfasst werden und mit Daten aus der Kassensoftware zum Verkaufsvorgang hinzugerechnet werden. Im Hotelwesen begann die Veränderung bereits in den 1980’er Jahren, als erste PC-Lösungen für Hotels entwickelt wurden und sich im Laufer der Zeit zu sehr speziellen und Leistungsfähigen Kassensystemen entwickelten. Aber auch hier kommt vereinzelt, ähnlich wie in der Gastronomie auch noch eine netzwerkfähige Registrierkasse zum Einsatz, wenn beispielsweise bei Events oder Sonderveranstaltungen Eintrittsgelder zu kassieren sind und die Daten der Kassensoftware zur Verfügung stehen müssen. Die Registrierkasse wird dann im Eingangsbereich platziert und mit einer Steckverbindung an das Kassensystem angebunden. Auf diesem Weg können die Daten von der Registrierkasse zur Kassensoftware übermittelt und von dort aus in der Buchhaltung weiterverarbeitet werden. Bei Veranstaltungen und Events in der Gastronomie kann eine netzwerkfähige Registrierkasse auch eingesetzt werden, wenn an zusätzlichen Theken und Schankanlagen ein außerordentlicher Getränkeausschank stattfindet.
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