Gewichtsprobleme können gelöst werden
Eine erste gesamtdeutsche Studie hat ergeben, dass viele junge Mädchen zu dünn sind. Und glauben wir nicht zu wissen, woher das kommt? Da gab es doch erst im vergangen Jahr eine Aktion von magersüchtigen Models, die vor eben dieser Krankheit warnen wollten. Denn es sind ja auch schon viele an der Magersucht und deren Begleiterscheinungen gestorben. Auch im Filmgeschäft und anderen Bereichen, in denen sich Promis aufhalten, wird nicht gestattet, einen gesunden BDI (BodyMassIndex) zu haben. Und überhaupt ist jedes Gramm zu viel „verboten“. Welcher Promi sich dem nicht anpasst, der hat schon verloren. Wer sich aber anpasst, der bekommt Aufträge, dem geht es gut, bei der Person stimmen die Umsätze. Und mit eben diesen dünnen Persönchen wird der große Reibach gemacht, die Kassen klingeln. Jahre und Jahrzehnte lang wurde ja auch gepredigt, dass dünn sein gesund sei. Man wusste es nicht besser. Aber dieses extreme Idealbild der Magersucht ist nicht so leicht aus den Köpfen der Menschen heraus zu bekommen. Dementsprechend stellt sich auch das Kaufverhalten dar. Es gibt nämlich zwei Lager: die Untergewichtigen kaufen weniger als das nötigste. Und das stellt für mich auch eine Fehlernährung dar. Denn wer zu wenig isst, dem fehlen genauso wichtige Vitamine und Co. wie den Übergewichtigen, die zu viel und das falsche essen. So gibt es aber einige Gewinner, die von der Diskussion über das richtig Essen profitieren. Einerseits ist es die Fastfoodbranche, die ordentlich Kasse macht. Denn eben jene vielen Übergewichtigen lassen sich hier besonders gern das Essen schmecken. So wundert es nicht, dass immer mehr Fastfood-Restaurants aus dem Boden schießen. Und nicht nur modernste Einrichtungen locken hier die Gäste an. Auch modernste Kassensysteme lassen so manchen Kunden glauben, dass bei so moderner Einrichtung auch das Essensangebot „modern“, also gesund sein muss. Auch die Werbung der großen Burgerketten z. B. lässt da keinen Zweifel. Schließlich ist ein Salat immer gut. Und dazu ein Burger, der ebenfalls mit Salat dekoriert ist – da kann man doch nichts falsch machen. Und so geben sich viele der Versuchung hin. Und die Fastfoodindustrie lacht sich ins Fäustchen, weil die Kasse klingelt und der Umsatz stimmt. Dabei kann jeder viel preiswerter genauso lecker und viel gesünder essen. Und die eigene Haushalts Kasse wird auch geschont. Aber am wichtigsten ist, dass der eigene Körper lernt, was lecker UND gesund ist. Die Umstellung ist sicher sehr schwer – das weiß ich aus eigener Erfahrung. Aber es lohnt sich. Denn dann lacht nicht nur die eigene Gesundheit. Auch die eigenen Finanzen freuen sich. Und außerdem ist es auch das Gesundheitssystem, das finanziell entlastet wird.
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