Kassen mieten
Registrierkassen können nicht nur käuflich erworben werden, um ein Unternehmen dauerhaft bei der Umsatzerfassung zu unterstützen. Registrierkassen können offensichtlich für verschiedene Gelegenheiten auch gemietet werden. Hey, das bringt ganz neue Aspekte! Wenn z. B. in Handel oder Gastronomie eine neue Registrierkasse angeschafft werden soll, kann das Objekt der Begierde ja zunächst erst einmal gemietet werden. Das ist eine, wie ich finde, akzeptable Möglichkeit den Bedienkomfort und andere Möglichkeiten der Registrierkasse kennen zu lernen. Schließlich wird eine solche Anschaffung nicht sehr oft getätigt, und man entscheidet sich ja auch für längere Zeiträume für ein Gerät. Da halte ich es für legitim, über einen gewissen Mietzeitraum das Gerät zu erproben und die Tauglichkeit für die eigenen Ansprüche zu erkunden. Klar sollte man in jedem Fall zunächst mit einem Kassenhersteller sprechen, der durch seine Erfahrung mit gezielten Fragen die betrieblichen Ansprüche an eine Registrierkasse herausfinden oder wenigstens eingrenzen kann. Auf diese Weise könnten mehrere Geräte für den Betrieb in Frage kommen. Insbesondere in solchen Fällen finde ich die Idee total klasse, Kassen auch mieten zu können. Auf diese Weise kann ein Betrieb aus mehreren Geräten das heraussuchen, was den betrieblichen Anforderungen entspricht. Diese Art Investition kann sich durchaus lohnen. Wer sich beim Kauf nämlich (wahrscheinlich auch unwissentlich) für eine Registrierkasse entscheidet, die doch nicht so ideal den Ansprüchen genügt, muss vielleicht eine passendere kaufen und hat somit in totes Kapital investiert. Sicher kann es die Möglichkeit des Umtausches geben, aber allein der Ärger über den Fehlkauf kann man vermeiden. Also, erst mieten dann kaufen ist gar keine schlechte Idee. Es gibt aber noch mehr Gelegenheiten, eine Registrierkasse zu mieten. Da fällt mir z. B. das Nachbarschaftsfest ein. Wenn hier ein Zelt gemietet wird sowie Speisen und Getränke auf Kommission herangeschafft werden, kann sich das Mieten einer Registrierkasse auch lohnen. Es muss dann nicht der Lieferant mit Mitarbeitern vor Ort sein, das würde nämlich zusätzliche Kosten verursachen. So könnten Freiwillige aus der Nachbarschaft (vielleicht reihum) Kassendienst übernehmen. So wäre es möglich, keine Kosten vorschießen zu müssen, sondern mit dem Lieferanten nachträglich abzurechnen. Und auch die Besucher des Nachbarschaftsfestes müssten sich nicht vorab an den Kosten beteiligen. Die gemietete Registrierkasse kann die tatsächlich verzehrten Speisen und Getränke erfassen und dies auf einer Bonrolle dokumentieren. So wäre gewährleistet, dass der Warenverzehr und die Einnahmen inventurähnlich kontrolliert und abgerechnet werden könnten. Lediglich die Miete für die Registrierkasse und eine eventuell anfallende Zeltmiete müssten separat hinzugerechnet werden. Bei den Preisen für die zu verzehrenden Waren kann das aber schon berücksichtigt werden. Jeder könnte einen Obulus für die Gerätemiete geben, der dann auch in der Registrierkasse erfasst werden kann. Da dies ja auch auf der Bonrolle erscheint, kann auch nachvollzogen werden, wie viele Gäste da waren. Daraus könnte man statistische Werte für ein nächstes Fest erarbeiten. Denn durch die Teilnehmerzahl und die verzehrten Speisen und Getränke kann man für ein nächstes mal entsprechende Mengen ordern.
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